Als Kind habe ich schon immer gerne getanzt; im Kindergarten als Bräutigam, während meiner Zeit im Gymnasium den obligatorischen Tanzkurs und dann auf vielen Bällen und Festen. Durch die berufliche Fortbildungpflicht habe ich mich dann eher zufällig für eine Tanzfortbildung („Meditativer Tanz“) angemeldet, die in Rothenburg o. d. Tauber im herrlichen Wildbad stattgefunden hat. Diese Art der Tanzbewegung, die Freude und Kraft, die ich dabei spürte, hat mich neugierig gemacht, sodass ich mehr davon kennen lernen wollte. Die nächste Fortbildung die ich besuchte, hatte den Titel „Orientierungskurs“ und wurde vom Ausbildungsinstitut Meditation des Tanzes – Sacred Dance im Kloster Windberg angeboten. Voller Begeisterung habe ich festgestellt, dass dies genau das Richtige für mich ist. Dass ich der einzige Mann in dieser Gruppe war, störte mich nicht. Am Ende der Woche kam dann die große Frage: Willst du die Ausbildung beginnen oder nicht? Nach drei Monaten des Abwägens und Klärens habe ich mich dann angemeldet, und so habe ich mittlerweile die drei Ausbildungsjahre erfolgreich abgeschlossen. Das Thema meiner Facharbeit lautet "Garuda - nach der Trauer verändert weiterleben". Ich habe mich dabei mit dem Tanz "Garuda" in Verbindung mit dem christlichen Ostergeschehen und der Symbolik anderer Kulturkreise hierzu beschäftigt. Tanzen beglückt mich und erfüllt mich nach wie vor und ich entdecke so viele neue Zugänge zu Musik und Glauben.
Teilnahme beim Tanzvideo "Meditation des Tanzes" (2004) und zum Themenzyklus VerWandlung (Dezember 2010).
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